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Wilmas Welt

Ein Klima der Innovation kann zur Zufriedenheit der Beschäftigten beitragen

Heute geht es um Innovationen. Und ums Arbeitsklima. Genauer gesagt, Innovationsklima. Ich, Postdog Wilma, habe meine Nase diese Woche in das wissenschaftliche Journal Review of Public Personnel Administration gesteckt, in den Artikel von Mehmet Demircioglu, einem Professor aus Singapur.

In dem neuen, wissenschaftlichen Artikel geht es um Innovationsklima in öffentlichen Organisationen. Innovationsklima, damit bezeichnet der Artikel die Einstellung der Beschäftigten oder die Wahrnehmung, wie Innovationen von der Organisation unterstützt/anerkannt werden. Dazu gehört, inwieweit Organisation und Führungskräfte Beschäftigte ermutigen bzw. dazu inspirieren, neue Ideen zu entwickeln.

Auf Basis einer großen Befragung von Beschäftigten in öffentlichen Organisationen in Australien (83.943 Personen) zeigt die Studie, dass Innovationsklima und Arbeitszufriedenheit sowie Commitment positiv zusammenhängen. Beschäftigte, die ein positives Innovationsklima wahrnehmen, haben im Durchschnitt höhere Zufriedenheitswerte und mehr Commitment. Der Forscher schlägt daher vor, das Politik und Führungskräfte in der Verwaltung das Innovationsklima verbessern könnten, um etwas für die Beschäftigten zu tun. Wenn dann ein Klima der Innovationen auch noch zu modernen und bürgerorientierten Verwaltungsleistungen führt, dann haben Bürger*innen und öffentliche Beschäftigte gewonnen.

Ich probiere jetzt erstmal ein paar „innovative“ Liege-Techniken in der Sonntagssonne.

Eure Wilma

Über Wilma: Postdog Wilma arbeitet am Lehrstuhl für Public Management & Public Policy an der Zeppelin Universität. Sie schaut als Beagle auf die Modernisierung des öffentlichen Sektors und schnüffelt regelmäßig durch aktuelle, wissenschaftliche Studien zu Personal, Innovation und Digitalisierung im öffentlichen Sektor. Das gibt es auch auf Twitter zu sehen.