Was wir machen


Lokalprojekte unterstützt Kommunen und Behörden dabei, mit Macher:innen aus Wirtschaft und Gesellschaft Projekte gemeinsam voranzubringen.

Dies trägt zur Lösung großer Herausforderungen auf lokaler Ebene bei und stärkt digitale, innovative Arbeitsweisen im Alltag der Verwaltung.

In gemeinsamen Projekten mit Macher:innen aus Wirtschaft und Gesellschaft bieten sich für Kommunen und Behörden neue Perspektiven und ganzheitliche Lösungen durch den Blick von außen.

Musterprojekte

Pilotkommune werden! 


Unser Werteversprechen 

Experimentieren und neue Wege gehen: Innovationen und Wagnisse werden auch in der öffentlichen Wahrnehmung belohnt, wenn sie richtig kommuniziert werden

Fachkräftemangel: Kurzfristige, flexible, ideal qualifizierte Unterstützung für einen befristeten Zeitraum von z.B. 6 oder 12 Monaten
(über befristete Beschäftigung häufig nicht adäquat abdeckbar, insbesondere für Fachkräfte)

Kompetenzen und Know-how zeitweise importieren und nachhaltig aufbauen
(kein Interesse an Folge-Beratungsaufträgen)

Akzeptanz vor Ort stärken und Vorurteile abbauen: Verständnis für die Herausforderungen und Zielkonflikte öffentlicher Steuerung in Wirtschaft und Gesellschaft schaffen

Wissenstransfer, Projektarbeit und New Work für die Verwaltung

Quereinstieg in Kommunen und Behörden erleichtern

Gehören Sie zu den First Movern für eine
innovative und zukunftsfähige Verwaltung? 

Dann werden Sie Teil unserer sechsmonatigen Pilotphase ab November 2021 - inklusive Begleitprogramm.
Ein:e Macher:in unterstützt Sie und Ihr Team für sechs Monate bei der Umsetzung Ihres Lokalprojekts. 

Beispielfelder 

für Projekte  

Multidisziplinäre Schnittstellenthemen 
die in nicht in eine Abteilung alleine passen

Komplexe Herausforderungen ​
erfordern verschiedene Sichtweisen und neue Kompetenzen 

Zeitlich begrenzte, volatile Aufgaben ​
benötigen agile, schnelle, und unkonventionelle Herangehensweisen

So funktioniert Lokalprojekte

Was wir bieten

Sechsmonatige Pilotphase beginnend am 15. August 2021

Projektdefinition

Ideen, Impulse und Mustervorlagen für Projektbeschreibungen sowie Begleitung bei der Projekt- und Zieldefinition. 

Matching

Kompetenzbasiertes Matching mit einer passenden Macher:in, um das Projekt vor Ort gemeinsam umzusetzen. 

Begleitprogramm

Onboarding, Vernetzungsangebote, begleitende Workshops sowie Moderation und Mediation über die gesamte Projektphase. 

Evaluation

Die Pilotphase wird wissenschaftlich begleitet, kontinuierlich evaluiert und weiterentwickelt. Build, measure, learn!  

Warum mitmachen? 

"Für mich steckt in „Lokalprojekte“ enormes Potenzial - sowohl für Kommunen und Behörden, als auch für Macher:innen aus Wirtschaft und Gesellschaft.

Lokalprojekte setzt auf die persönlichen Erfahrungen von Menschen, die ihr Know-how im Rahmen von Projekten in der Verwaltung einbringen wollen. Diesen Ansatz halte ich für ausgesprochen innovativ, denn er holt die Menschen dort ab, wo sie gebraucht werden. Ich freue mich, dass wir schon bald als Pilotkommune ein erstes Projekt starten.“

Alexander Heppe
Bürgermeister, Stadt Eschwege 

Wichtige Dokumente zum Download

Fehlt Ihnen ein Dokument? Bitte schreiben Sie an hallo@lokalprojekte.de

FAQ für Kommunen

  • Ein ca. 6-monatiges Projekt aus dem breiten Portfolio der Daseinsvorsorge bzw. der öffentlichen Aufgabenerfüllung. Beispielprojekte finden Sie hier und bei der Beschreibung eines bearbeitbaren Projektziels unterstützen wir Sie auch gerne. 
  • Ganz wichtig ist ein innovatives Mindset: Politik und Führungskräfte aus der Verwaltung bringen die Offenheit und den Mut mit, neue Arbeitsweisen und Zukunftskompetenzen nachhaltig in den Arbeitsalltag zu integrieren. 
  • Die Zusammenarbeit mit den Macher:innen geschieht auf Augenhöhe und erfordert Zeit und Bereitschaft, um die Macher:innen in den Arbeitsalltag einzubinden. 
  • Eine Projektpatin bzw. einen Projektpaten aus der Reihe Ihrer Verwaltungsprofis vor Ort, der Hand in Hand mit der/dem Macher:in das Projekt vor Ort begleitet und verantwortet. 

Gemeinsam mit Ihre:m Macher:in werden Sie sechs Monate lang an diesem Projekt arbeiten.  

Wechselseitiger Austausch und gemeinsames Lernen von Verwaltungsprofis und Macher:innen steht beim Lokalprojekt im Mittelpunkt und bringt Mensch sowie Projekt voran. Das schafft einen Raum für offene, soziale Innovationen vor Ort.  Anhand des Projektes wird Ihr:e Macher:in verstehen bzw. mit welchen Herausforderungen Sie konfrontiert sind. Dann werden Sie gemeinsam an diesem Projekt arbeiten und Möglichkeiten aufzeigen, wie Arbeitsweisen und -prozesse neu gedacht und methodisch angereichert werden können. Das Projekt ist also Mittel zum Zweck der wechselseitigen Bildung, insbesondere der Methoden- und Kompetenzvermittlung durch die/den Macher:in.  

Nach den folgenden Kriterien werden die Projekte ausgewählt: 

Das Projekt 

  • hat eine direkte und möglichst nachhaltige  Wirkung in der Verwaltung und für die Bürger:innen vor Ort.  
  • hat politische Rückmeldung und Priorität. Es startet in etwa mit Beginn der Pilotphase im November 2021, sodass Ihr:e Macher:in aktiv an der Umsetzung mitwirken kann. 
  • befindet sich in einem Stadium, in dem Gestaltungsspielraum in Bezug auf angewandte Methoden für Ihr:e Macher:in und das Team besteht. 
  • hat eine hohe Umsetzungs-Priorität innerhalb des Hauses. 
  • ist personell und finanziell mit ausreichend Ressourcen ausgestattet. Macher:innen dürfen nicht nur eingesetzt werden, um kurzfristige Personalbedarfe im Regelbetrieb auszugleichen. 
  • profitiert insbesondere von Unterstützung zur Arbeitsmethodik oder hat z.B. moderne, digitale Arbeitsprozesse/Wandel von Arbeitskultur als direkten Projektinhalt. 

Für die Pilotphase wird der Bewerbungs- und Auswahlprozess möglichst unkompliziert gehalten. Projektvorschläge können über das Kontaktformular oder per Email eingereicht werden. Anschließend finden mit denjenigen Kommunen Auswahlgespräche statt, deren eingereichte Projekte sich gut für die Teilnahme an der Pilotphase eignen. Die nächsten Schritte sowie eventuelle Rückfragen werden im persönlichen Austausch geklärt.

In der Pilotphase treffen Vertreter:innen unterschiedlicher Welten aufeinander. Lokalprojekte wird beide Seiten aufeinander vorbereiten und weiterbilden. Dazu werden bereits noch vor Projektbeginn (virtuelle) Kennenlerntreffen stattfinden, die von Lokalprojekte begleitet und moderiert werden. 

In der Kick-off Woche werden sowohl Macher:innen auf die Arbeit in der öffentlichen Verwaltung vorbereitet als auch die Projektpat:innen auf die Zusammenarbeit mit den Macher:innen. 

Das Begleitprogramm wird spezifisch für die Pilotphase aufgebaut und dann kontinuierlich evaluiert und weiterentwickelt. Die genauen Bildungsangebote, Formate und Termine teilen wir Ihnen rechtzeitig vor Beginn der Pilotphase mit.  

Es hat im Kern folgende Bestandteile:  

  • Einführungswoche mit „Crash-Kurs Kommunalverwaltung“: Wie tickt kommunale Verwaltung? Wie gehe ich mit dem Wechselspiel der Handlungsrationalitäten Legitimität, Legalität und Wirtschaftlichkeit um? Wie entwickle ich neue Ideen und Reformen mit statt gegen die Belegschaft der Kommune? Wie gelingen (digitale) Verwaltungsreformen?  
  • Begleitung bei der Erarbeitung einer Zielvereinbarung zum Projekt zwischen Kommune und Macher:in  
  • Vernetzungsangebote für Macher:innen und für Ansprechpartner:innen bei den Kommunen  
  • Moderation im Binnenverhältnis Macher:in und Kommune  
  • Kontinuierliches Weiterbildungs- und Workshopprogramm zur Kompetenzentwicklung, Projektmanagement, etc.  

Beim Begleitprogramm arbeiten wir mit der Zeppelin Universität Friedrichshafen zusammen, die unter anderem auch einen universitären Masterstudiengang Public Management & Digitalisierung anbietet (www.zu.de/pmd).  

Die/Der Macher:in wird die Rolle einer/s Kompetenzvermittler:in, eines Innovationstalentes und Coachs für die Erprobung und Einführung neuer Arbeitsweisen und Organisationsstrukturen zur abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit in der Kommune übernehmen und die aktuellen Projektbeteiligten mit methodischen Kompetenzen, praktischer Arbeitserfahrung in Innovationsbranchen, unternehmerischer Expertise, digitalen Kompetenzen und interdisziplinärer Perspektive bereichern. 

Die Aufgaben der Macher:innen können unterschiedlicher Natur sein. Einige konkrete Beispiele sind: 

  • Einführung von Projektmanagement-Tools für die gemeinsame Arbeit und das Wissensmanagement. Beispiele sind Tools wie z.B. Confluence, Kanban, Miro, Mural 
  • Anwendung von kreativen Ideenfindungsmethoden wie z. B. Design Thinking und Kreativ-Workshops (Brainstromingsessions mit Warm-Up etc.) 
  • Durchführung von Nutzer:Innen-Interviews oder datenbasierter Untersuchungen zur User Experience (z.B. A/B-Tests) 
  • Einführung von digitalen Werkzeugen oder auch neuer Meeting-Formen, die dem gesamten Projekt helfen 
  • Kompetenz-Transfer: Was ist agiles Arbeiten und konkrete Implementierung   
  • Neue Impulse für Veränderung der Zusammenarbeit im Team 

Ihr:e Macher:in wird Sie und Ihr Team in Ihrem Arbeitsalltag anhand Ihres Projektes methodisch und inhaltlich unterstützen. Ihr:e Macher:in wird keine:n Verwaltungsmitarbeiter:in ersetzen, sondern als Impulsgeber:in, Kompetenzvermittler:in und Sparringspartner:in für lösungsorientiertes Projektmanagement und methodische Herangehensweisen fungieren. 

Lokalprojekte übernimmt den Auswahlprozess der Macher:innen und der Modellkommunen bzw. Projekte. Das Matching basiert auf vorher definierten Kriterien, um Kompetenz und Motivation faktenbasiert zu evaluieren und auf dieser Grundlage auszuwerten. Dieser Assessment-Prozess wird von Lokalprojekte vollumfänglich und verantwortlich durchgeführt. Er dient der Qualitätssicherung, der Diversitätssteigerung, und der Objektivität, von der Macher:innen und Kommunen profitieren. Nichtsdestoweniger muss es auch zwischenmenschlich passen. Nach dem Assessment erhalten Kommunen und Macher:innen begleitet durch Lokalprojekte die Möglichkeit, sich vor dem Projektbeginn kennenzulernen. Wenn sich hier herausstellt, dass es hier kein „Match“ vorliegt, suchen wir im Miteinander eine Lösung.  

Als Projektpat:in sind Sie die erste Ansprechperson für Ihre:n Macher:in und bringen dafür die zeitlichen Ressourcen mit (ein Tag pro Woche). Idealerweise sind Sie (Teil-)Projektleiter:in des Projektes, in dem der/die Macher:in Sie unterstützt.  

Bei der gemeinsamen Projektarbeit wenden Sie unter Anleitung Ihrer:s Macher:in neue Arbeitsweisen an, führen z.B. kreative Methoden und digitale Tools ein. Sie schaffen dafür die Voraussetzungen und sorgen dafür, dass Ihr:e Macher arbeitsfähig ist, d.h. ausgestattet mit der nötigen Hardware, mit allen relevanten Personen des Projekts verknüpft und inhaltlich eingearbeitet wird. 

Die/der Macher:in arbeitet bei Ihnen in der Kommune. Je nach Situation werden ggf. virtuelle Projektphasen erforderlich sein. Sie sollten der/dem Macher:indaher eine angemessene digitale Büroausstattung sowie Arbeitsmittel zur Verfügung stellen und idealerweise auch mobile Arbeit ermöglichen. 

Die Macher:innen erwerben keinen Anspruch auf eine Weiterbeschäftigung in der Kommune und kehren nach Ende der Pilotphase in ihr altes Arbeitsverhältnis zurück. Eine Verlängerung des Lokalprojekts ist im Einzelfall nach Rücksprache möglich.  
 
Wir ermuntern Sie, mit Ihrer:m Macher:in weiterhin in Kontakt zu bleiben. Zu einer erfolgreichen Personalgewinnung und -bindung gehört auch ein ausgeprägtes Alumni-Management. Wir vereinbaren mindestens ein Gespräch nach Ende des Pilotphase mit Ihnen (und Ihrer:m Macher:in), um die Nachhaltigkeit und Langfristigkeit der methodischen Impulse und Veränderungen durch die Macher:innen nachzuvollziehen und gemeinsam mit allen Beteiligten eine Endevaluation des Projekts vorzunehmen. Darüber hinaus bleiben Sie weiterhin Teil des Lokalprojekte-Netzwerks und werden weiterhin zu Vernetzungsveranstaltungen eingeladen. 

Die Macher:innen werden in der Regel befristet bei der LP - Lokalprojekte gemeinnützigen GmbH beschäftigt sein und für die gesamte Dauer des Lokalprojekts (in der Regel als Vollzeitkraft) an die jeweilige Kommune entsandt. Das zugrundeliegende Rechtskonstrukt ist in der Regel das einer Arbeitnehmerüberlassung. 

Die Macher:innen werden in Anlehnung an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Kommunen (TVöD-VKA) vergütet. Für viele Projekte, insbesondere Digitalprojekte, wird eine Reihe an sehr gefragten Kompetenzen erforderlich sein – daher kalkulieren wir in der Regel mit einer Vergütung nach Entgeltgruppe 13 Stufe 2. Im Einzelfall wird je nach persönlichen Kompetenzen der Macher:innen geprüft und angepasst. Die Macher:innen werden von werden von der LP-Lokalprojekte gemeinnützigen GmbH vergütet – und diese Vergütung wird dann der Kommune in Rechnung gestellt. Hinzu kommt ein Beitrag zur Finanzierung des Begleitprogramms. Für ein 6-monatiges Projekt rechnen wir in etwa mit Gesamtkosten von ca. 49.000 Euro zzgl. der gesetzlichen USt. Gerne bekommen Sie ein individuelles, maßgeschneidertes Angebot von uns zugesendet. 

Wir haben ein breites Netzwerk und eine gute Übersicht für die verschiedenen Optionen im Kontext von (bundeslandspezifischen) Fördermitteln. Gerne unterstützen wir Sie bei der Suche und Beantragung passender Fördermittel.  

Das Angebot von Lokalprojekte ist aus unserer Sicht für Kommunen und Länder einmalig. Personen aus Wirtschaft und Gesellschaft in Kommunen bzw. Behörden zu bringen, um wechselseitigen Kompetenztransfer, Austausch, Bildung, und intersektorale Zusammenarbeit zu ermöglichen – das macht bisher niemand. Aufgrund unserer Alleinstellung auf dem Markt ist ein Projekt mit uns vergaberechtlich in der Regel aufwandsarm handhabbar. Für viele Bundesländer anwendbar ist hier § 8 Abs. 4 Nr.10 der Unterschwellenvergabeverordnung (UVgO) bzw. entsprechende Vorschriften für die jeweiligen Kommunen anwendbar. Dort wird geregelt, dass die Verhandlungsvergabe zulässig ist, wenn zur Erbringung der Leistung nur ein Unternehmen in Betracht kommt. Kommen Sie gerne auf uns zu, wenn Sie zum Vergaberecht oder zur Verhandlungsvergabe mit uns Detailfragen haben.  

Die Teilnahme am Begleitprogramm ist verpflichtend. Sie wird zusammen mit der Übernahme der Vergütungskosten für die Macher:innen abgerechnet. Wir sind der Überzeugung: Kompetenztransfer und Weiterbildung lohnt sich für die Kommune bzw. Behörde, die Verwaltungsprofis, die Macher:innen und alle Beteiligten! Gerne stellen wir dazu auch Teilnahmebescheinigungen (z.B. für Personalakten) aus.

Die Arbeit in den Kommunen wird je nach Infektionszahlen und Situation vor Ort angepasst und ggf. zwischen Präsenz und mobilem Arbeiten variieren. Das Begleitprogramm findet voraussichtlich hybrid oder komplett digital statt – Gesundheitsschutz steht an erster Stelle!

 Als Kommune Lokalprojekte umsetzen? 

Modellkommune werden? Oder erstmal nur Infomaterial erhalten? Gerne!