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Wilmas Welt

Was bedeutet eigentlich „Macher:innen“?

Heute mal unternehmungslustig und neugierig. Als Postdog habe ich mich heute mit der Frage beschäftigt, was eigentlich „Macher:innen“ sein sollen. Dafür habe ich mich einen wissenschaftlichen Artikel aus dem Journal „The International Journal of Management Education“ ausgegraben.

Der heutige Artikel beschreibt ein Modell von „Entrepreneurship“-Kompetenzen. Das sind erlernbare Kompetenzen, die Macher:innen bei Lokalprojekte mitbringen und in Kommunen einbringen sollen. Dazu gehören folgende Kompetenzbereiche:

  • Chancen identifizieren, evaluieren und nutzen
  • Strategische Kompetenz
  • Management-Kompetenz
  • Know-how und Erfahrung mit Unternehmertum
  • Führungskompetenz und Motivation
  • HR-Kompetenz
  • Soziale Kompetenz

Diese Kompetenzen sind nicht immer besonders stark ausgeprägt im öffentlichen Sektor. Für Beschäftigte im öffentlichen Dienst werden häufig in anderen Dingen fokussierter ausgebildet, z.B. in juristischen Kompetenzen.

Lokalprojekte hat das Ziel, Macher:innen mit solchen Entrepreneurship-Kompetenzen im Rahmen von konkreten Projekten in die Verwaltungen zu bringen, insbesondere bei Kommunen. Das soll einen Beitrag zu mehr „Public Entrepreneurship“ leisten.

Deswegen nutzt Lokalprojekte das wissenschaftliche Konzept der Entrepreneurship-Kompetenzen, um Macher:innen für Kommunen auszuwählen. Denn eins ist klar: Innovative Verwaltung ist kein Wunschtraum. Mit Lokalprojekte ist es konkret umsetzbar. Also Ärmel hoch und weiterbuddeln!

Eure Wilma

Über Wilma: Postdog Wilma arbeitet am Lehrstuhl für Public Management & Public Policy an der Zeppelin Universität. Sie schaut als Beagle auf die Modernisierung des öffentlichen Sektors und schnüffelt regelmäßig durch aktuelle, wissenschaftliche Studien zu Personal, Innovation und Digitalisierung im öffentlichen Sektor. Das gibt es auch auf Twitter zu sehen.