Digitales Integrationsnetzwerk Sachsen-Anhalt
In fünf Monaten hat lokalprojekte gemeinsam mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt eine landesweite digitale Plattform für die Integrationsarbeit entwickelt und live gebracht – und damit Strategie in sichtbare Praxis verwandelt.
Dieses Projekt wird gefördert von:
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Eine Strategie wird sichtbar – auf einer Plattform für ganz Sachsen-Anhalt
In fünf Monaten hat lokalprojekte gemeinsam mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt ein landesweites Integrationsnetzwerk aufgebaut und eine digitale Plattform als zentrale Infrastruktur etabliert: integrationsnetzwerk-sachsen-anhalt.de.
Was in 5 Monaten entstand
Entstanden ist eine digitale Plattform als gemeinsamer Ort für alle, die in Sachsen-Anhalt Integrationsarbeit leisten. Eine Netzwerkstruktur, die über die Projektlaufzeit hinaus trägt.
- Digitale Plattform aufgebaut und live gebracht. Die Plattform vernetzt Akteure aus Verwaltung, Kommunen und Zivilgesellschaft und macht die Umsetzung des Landesintegrationskonzepts überblickbar. Alle 14 LIK-Handlungsfeld-Koordinator:innen aus Landkreisen und kreisfreien Städten wurden eingebunden.
- Akteure aktiviert. Workshops, Feedback- und Austauschformate haben die beteiligten Akteur:innen von Anfang an eingebunden. Die Plattform war nicht leer, als sie startete. Akteure aus Verwaltung, Zivilgesellschaft und Communities wurden geonboardet.
- Netzwerk übergeben. Berichtsstrukturen für das Monitoring des LIK wurden aufgebaut. Die Plattform gehört jetzt der Verwaltung. Martin unterstützt das Sozialministerium über das Projektende hinaus bei der Verstetigung.
Das Matching
Martin trifft Aigul
Martin Bielicke brachte mit, was das Ministerium allein nicht aufbringen konnte: Zeit, Fokus und einen Blick von außen. Er übernahm die operative Projektleitung vor Ort, eingebettet ins Referat 55 und begleitet von lokalprojekte. Er entwickelte die Plattformarchitektur, koordinierte das Onboarding und hielt das Projekt auf Kurs.
Aigul Zharylgassova ist im Ministerium für die Koordination des Landesintegrationskonzepts zuständig. Sie kannte die Akteure, die politischen Anforderungen und die Realität der Koordinationsarbeit. Ihr Rückhalt war entscheidend dafür, dass in fünf Monaten wirklich etwas entstand.
Die Herausforderung in Sachsen-Anhalt
Sachsen-Anhalt hat viele engagierte Akteure in der Integrationsarbeit. Verwaltung, Kommunen, Zivilgesellschaft. Das Problem: Sie waren kaum miteinander verbunden. Informationen und Erfahrungen wurden dezentral weitergegeben, oft per E-Mail, oft gar nicht.
- Fehlende Vernetzung: Akteure arbeiteten weitgehend isoliert. Synergien blieben ungenutzt, weil der Austausch fehlte.
- Kein Überblick über den LIK-Umsetzungsstand: Berichte aus 14 Landkreisen und kreisfreien Städten liefen über Umwege. Eine Gesamtschau gab es nicht.
- Zivilgesellschaft außen vor: Nichtstaatliche Akteure und migrantische Organisationen hatten keine gemeinsame digitale Anlaufstelle.
- Hoher Abstimmungsaufwand: Ohne Strukturen für Informationsweitergabe entstand doppelter Aufwand auf allen Seiten.
Die Wirkung des Projektes
- Vernetzung ist Realität: Wer in Sachsen-Anhalt Integrationsarbeit macht, hat jetzt einen gemeinsamen Ort. Austausch und Wissen können fließen.
- LIK-Umsetzung ist sichtbar: Handlungsfeld-Koordinator:innen dokumentieren direkt auf der Plattform. Das Sozialministerium hat erstmals einen übergreifenden Einblick.
- Beteiligung ist möglich: Zivilgesellschaftliche Akteure und Communities sind Teil des Netzwerks. Mit echten Zugangswegen und Formaten.
- Offenere Arbeitsweise: Im Referat entstanden neue Kommunikationswege. Das Bewusstsein für aktive Vernetzung ist gewachsen.
Wie es dazu kam
Dieses Projekt ist keine Blaupause aus dem Lehrbuch. Es ist nachgenutzte Praxis. Bereits 2023/24 hatte lokalprojekte im Burgenlandkreis eine digitale Netzwerkplattform für das lokale Integrationsnetzwerk aufgebaut. 83 Profile in den ersten Wochen nach Launch. Die Plattform war sofort lebendig. Diese Erfahrung floss direkt ins Landesprojekt ein: die Architektur, die Lessons Learned, das Wissen über Onboarding und Betrieb. Was im Burgenlandkreis als Pilotprojekt begann, wurde zum Modell für die Landesebene.
Die Gesichter zum Projekt
Projektinitiator:in
Projektinitiator
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Macher:in
Macher
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Projektbuddy
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Die Gesichter zum Programm
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